Richard, der Dritte 

Ein Stück für einen Schauspieler und einen Musiker

William Shakespeare hat dem Theater mit seinen Richard III. einen unver- gleichlichen Charakterschurken geschenkt. Eiskalt, berechnend, intelligent, zynisch und egomanisch.

Sein Aufstieg und Fall ist der Schlusspunkt eines Jahrzehnte anhaltenden Bürgerkrieges zwischen den verfeindeten Häusern York und Lancaster und markiert den Beginn der Herrschaft der Tudors.

Richard Gloster will nur eines: König von England werden. Und dafür geht er über Leichen. „Ich habe keinen Bruder, gleiche keinem, ich bin ich selbst allein.“

Getreu diesem Motto spielt Andreas Petri den Richard und über 22 Mit - und Gegenspieler auch ganz allein.

Rasant, aberwitzig, atemlos und komödiantisch wirbelt die Inszenierung von Iwona Jera durch das komplexe Historiendrama und verkürzt es zu einem Glanzstück für einen Schauspieler und einen Musiker.

Regie:

Iwona Jera

Auf der Bühne:

Andreas Petri